JPEG war gestern: Warum Sie mit WebP und AVIF Ihre WordPress-Bilder optimieren sollten.
Viele WordPress-Webseiten sind zu langsam. Für die User und für Google. Einer der Hauptgründe sind die Bilder. Wenn Sie Ihre Kunden nicht unnötig warten lassen wollen, sollten Sie die Bilder in WordPress gut optimieren.
Wir vergleichen JPG mit WebP und AVIF und zeigen ein Beispiel, wie Sie 81 % einsparen können.

1. Google schläft nicht: Die Core Web Vitals 2025/6
Google hat seine Messlatte erneut höhergelegt. Mit den sogenannten Core Web Vitals misst die Suchmaschine exakt, wie schnell Ihre Seite interaktiv ist. Wer hier nicht optimiert, wird auf Seite 2 der Suchergebnisse unsichtbar.
- LCP (Largest Contentful Paint): Hier geht es meist um Ihr größtes Bild. Wenn dieses nicht in modernen Formaten vorliegt, verschenken Sie wertvolle Ranking-Plätze.
- INP (Interaction to Next Paint): Seit 2024/25 misst Google, wie schnell Ihre Seite auf einen Klick reagiert. Eine schwere Mediathek kann diesen Wert negativ beeinflussen.
-
CLS (Stabilität): Sicherlich kennen Sie Seiten, bei denen man gerade auf einen Link klicken möchte, sich das Layout verschiebt und man versehentlich auf etwas anderes klickt. Ein niedriger CLS-Wert verhindert diesen Frustfaktor.
2. Der Vergleich: Warum JPEG heute ein ( fast) Bremsklotz sein kann.
Früher war JPEG der Standard. Doch für das moderne Web sind die Nachfolger deutlich effizienter:
| Merkmal | WebP | AVIF (Trend 2026) |
|---|---|---|
| Dateigröße | ca. -30% vs. JPEG | bis zu -50% vs. JPEG |
| Bildqualität | Sehr gut | Exzellent |
3. Warum "selbst machen" oft teurer wird
Ein Klick auf ein Optimierungs-Plugin reicht oft nicht aus. Ein falsch konfiguriertes Tool kann Ihr Layout zerstören oder die Datenbank überlasten. Als Ihr Partner für WordPress-Performance bieten wir:
- Individuelle Analyse Ihres PageSpeed-Berichts.
- Saubere Implementierung von AVIF oder WebP mit Sicherheits-Fallback für ältere Browser.
- Weitere Optimierung mit einem Cache-Plugin unserer Wahl
Ein optischer Vergleich zwischen JPG und AVIF
Um einfach mal ein Beispiel zu zeigen. Wir haben hier die beiden Bilder auf 800 × 533 Pixel verkleinert. In der Realität geschieht das oft nicht und es werden Bilder völlig unbearbeitet in die Webseite geladen. Dann wäre der Unterschied in der Ersparnis noch wesentlich deutlicher. Das rechte Bild ist vom JPG kaum zu unterscheiden, wird aber mit nur 29 KB viel schneller geladen.

JPG ohne Komprimierung
800 x 533 Pixel
181 KB

Von JPG zu AVIF
800 x 533 Pixel
29 KB, 81 % Ersparnis
Fordern Sie einen kostenlosen Performance-Check Ihrer Website an.
Häufige Fragen zur Bildoptimierung in WordPress
Werden WebP- und AVIF-Bilder auf allen Geräten korrekt angezeigt?
Muss ich für die Umstellung alle meine alten Bilder löschen?
Wie schnell verbessert sich mein Google-Ranking nach der Optimierung?
Die technische Verbesserung der Ladezeit (PageSpeed) wird von Google oft schon nach wenigen Tagen beim nächsten „Crawling“ Ihrer Seite bemerkt. Da die Nutzererfahrung (User Experience) direkt steigt – weniger Absprünge, längere Verweildauer –, sehen wir meist positive Auswirkungen auf die Sichtbarkeit und die Positionierung in den Suchergebnissen. Die Seitengeschwindigkeit ist zwar nur ein Baustein für erfolgreiches SEO, aber ein bedeutungsvoller.
Kann man auch JPGs oder PNGs sinnvoll optimieren?
Das geht natürlich, wenn auch längst nicht so effektiv wie mit WebP oder AVIF. Mithilfe von Software, wie Photoshop können diese Bilder komprimiert werden. Wenn sie dazu noch darauf achten, dass die Bilder nur das Format haben, wie sie angezeigt werden, ist das schon ein guter Kompromiss.
Kann man auch das Divi Theme optimieren?
Ja, wir können das. Page-Builder wie Divi haben dabei einige spezielle Einstellungen, die zu beachten sind. Wir sind auch Divi-Spezialisten und wissen wie das geht.
Gibt es neben der Bildoptimierung noch weitere Möglichkeiten, meine WordPress-Website schneller zu machen?
Ja, die Bildoptimierung ist zwar einer der wichtigsten Faktoren, aber für eine maximale Performance (High-Speed) optimieren wir meist an mehreren Stellschrauben:
- Professionelles Caching: Hierbei werden statische Kopien Ihrer Seite erstellt, damit der Server nicht bei jedem Aufruf die ganze Datenbank abfragen muss.
- Code-Bereinigung (Minifizierung): Wir schlanken den HTML-, CSS- und JavaScript-Code Ihrer Seite so weit möglich ab.
- Schnelles Hosting: Die beste Software hilft wenig, wenn der Server (der "Motor") zu schwach ist. Als WordPress-Agentur kennen wir gute WordPress-Hoster.
- Veraltete Plugins entfernen: Jedes unnötige Plugin ist wie zusätzliches Gepäck im Kofferraum. Wir identifizieren und entfernen "Performance-Fresser".
- Google Fonts lokal einbinden: Das verbessert nicht nur die Ladezeit durch weniger externe Abfragen, sondern ist auch für die DSGVO-Konformität essenziell.
Autor ist Gilbert Röhrborn.
Inhaber und Gründer der Berliner Webagentur wtm-online. Ausgebildeter SEO Professional & SEM Manager und Webanalyst.
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