Wordpress Kosten, Webdesigner

Was kostet WordPress wirklich?

WordPress wird gerne als kostenlos beworben und das ist technisch gesehen sogar richtig. Es ist möglich, ein kostenfreies Konto bei WordPress.com einzurichten, selbst das Hosting ist dort kostenlos.

Das klingt verlockend, hat aber gravierende Nachteile. Vorbei ist die grenzenlose Freiheit im Webdesign, viele Einschränkungen sind hinzunehmen. Das mag für manche private Website noch machbar sein. Sobald es um eine Firma geht, sind diese Begrenzungen vermutlich schädlich für den Erfolg.

Unser Beitrag richtet sich an Unternehmer, die Ihre Firmenpräsenz und Online-Zukunft selbst steuern wollen. WordPress ohne Einschränkungen gibt es bei WordPress.org und die Software ist auch dort zu 100 % kostenlos.
Allerdings benötigen Sie zumindest ein geeignetes Hostingpaket und eine Domain. Dazu später mehr. Die Software bietet unendliche Möglichkeiten zur Erweiterung. Im Laufe der Zeit begeistern sich die meisten Unternehmen für kostenpflichtige Premium Themes und Plugins: Oft ist qualifizierter Support erforderlich. Dann wird die Realität der WordPress-Kosten deutlich, eine WordPress Webseite hat ihren Preis.
Wir möchten alle – oder die meisten Kosten berücksichtigen, die in der Praxis entstehen. Nicht unbedingt entstehen diese Ausgaben sofort. Es bringt Sinn, wenn Sie Ihr Budget im Kopf haben und sich die folgenden Kategorien ansehen.

Hosting 8 bis 100,- Euro

Hosting gehört immer dazu und gehört zu den laufenden Aufwendungen. Die schlechte Nachricht gleich am Anfang. Je billiger der Hoster / Provider, desto geringer die Leistung. Das gilt nicht für jeden Cent, aber die Tendenz ist richtig. Ein guter Hoster ist eine bedeutungsvolle Wahl. Die Leistung, Geschwindigkeit und eine gute WordPress-Umgebung kann viel Kummer und Sorgen ersparen.
Man unterscheidet zwischen “Shared Hosting” und “Dedizierter Server”.
Shared Hosting ist der meistgenutzte Weg, hier teilt man sich den Server mit anderen Nutzern, was auch manchmal zu Performanzproblemen führen kann. Aber für kleinere Webseiten ist das im Normalfall ausreichend.

Einen dedizierten Server nutzt man allein, was viele Vorteile hat, allerdings ist der Preis deutlich teurer. Das wird oft von Unternehmen gebucht, die sehr viel Datenverkehr erwarten.

Es gibt Hoster, die sich komplett auf WordPress spezialisiert haben . Die alleinige Spezialisierung ist schön, aber nicht zwingend nötig. Es schadet nichts, wenn der Hoster neben WordPress auch andere Weblösungen kann. Viele bieten sogar eine Klick-Installation für WordPress an, damit fällt dieser Aufwand schon mal weg.

EXPERTENTIPP

Ein Hoster muss 7 Tage und 24 Stunden erreichbar sein. Zur Sicherheit sollte er regelmäßig Backups vom Server machen und Webseiten proaktiv prüfen, ob Schadsoftware durch einen Angriff vorliegt. Besonders wichtig ist der Support. Es bringt nichts, mit einem Mitarbeiter nett zu plaudern, Fachkompetenz ist superwichtig. Nutzen Sie Google, bestimmt gibt es Erfahrungsberichte zu diesem Hoster.

SSL Zertifikat.

Preise ab 0 Euro bis 150 pro Jahr Die Verschlüsselung der Seite per SSL ist absolut keine Option mehr, sondern auch in Sachen Datenschutz ein MUSS. Wer das nicht macht, kann laut DSGVO abgemahnt werden. Das SSL Zertifikat wird über den Hoster bezogen und kostet im besten Fall nichts. Einige Hostingpakete bieten das Encrypt SSL-Zertifikat an, es ist kostenlos und reicht normalerweise aus. Es mag rechtliche Gründe geben, kostenpflichtige SSL-Zertifikate zu nutzen, das kommt auf den Hoster und den Zweck der Website an. Auch diese Kosten können bei der Wahl des Hosters eine Rolle spielen.

Kosten für WordPress-Plugins

 WordPress ist fantastisch, aber nicht vollständig. Plugins erweitern WordPress mit wichtigen Funktionen. Es gibt viele kostenlose Plugins und kostenpflichtige Premium-Erweiterungen. Die Preise für Plugins sind besonders schwer einzuschätzen, weil jede Website andere Aufgaben hat. Eine Shopseite braucht viel mehr Erweiterungen als eine Arzt- oder eine Ferienhaus-Webseite. Einige Plugins benötigt jede Unternehmens-Website, hier ein Überblick:

EXPERTENTIPP

Black Friday:  Die Anbieter von WordPress Themes- und Plugins machen gerne Sonderaktionen, besonders am Black Friday. Für alle, die Zeit haben, lohnt es sich auf solche Gelegenheiten zu warten

Backup Plugin 0 bis ca 50,- Euro im Jahr

Es ist wichtig, regelmäßig eine Sicherheitskopie der eigenen Website zu machen. Manchmal ist diese Kopie lebenswichtig, um die Seite wieder herzustellen. Deshalb ist ein Backup-Plugin immer notwendig. Ein besonders beliebtes Backup-Plugin ist UpdraftPlus, es ist schon in der kostenlosen Version richtig gut. Die Premium-Version ist noch deutlich umfangreicher und kann die Sicherheitskopien zusätzlich auf diverse Cloud-Speicherorte, wie Google Drive oder Dropbox schicken.

Eine weitere gute Möglichkeit ist Backup Buddy. Es stammt aus dem Haus von Ithemes, die auch hervorragende Lösungen für die Sicherheit der Seite anbieten 

Sicherheit ist unverzichtbar. Kosten 0 bis 100 Euro / Jahr.

Es wäre grob fahrlässig, die eigene Webseite schutzlos zu lassen. WordPress wird oft angegriffen, was aber nicht am CMS selbst liegt. Der Grund ist der Erfolg und damit die riesige Verbreitung. Durch den Umstand, dass viele Webseitenbetreiber keine Updates machen, entstehen Sicherheitslücken. Technisch veraltete Webseiten stehen dann Hackern gegenüber, die diese Lücken gerne ausnutzen. Es gibt gute Lösungen diese Angriffe abzuwehren.  Kostenlose Plugins und  Premium-Versionen.

Die Einrichtung eines Sicherheits-Plugins ist leider nicht trivial, spätestens an dieser Stelle benötigen viele WordPress-Nutzer professionelle Hilfe. Viele WordPress Agenturen bieten Support für Updates und Datensicherungen an. Die Kosten sind hier oft sehr unterschiedlich, ich halte ein monatliches Honorar von 22 Euro in den meisten Fällen für angemessen.

WordPress Preise: SEO Plugins von 0 bis 199,-Euro

Seo Plugins helfen dabei gute Platzierungen in den Suchmaschinen zu erzielen und sind für SEO unverzichtbar. Aber das geht nicht automatisch, sondern man muss eine Menge von SEO verstehen. Wichtige Einstellungen müssen manuell vorgenommen werden. Die Werbung der Plugins verspricht etwas anderes, das kann man glauben, muss man aber nicht.

Die beiden Marktführer sind zu Recht rankmath und Yoast. Bis in jüngster Vergangenheit hatte Yoast noch die Nase vorn, aber für mich ist Rankmath seit 2021 die erste Wahl. Beide Plugins gibt es in einer freien und auch kostenpflichtigen Version. Der Leistungsumfang ist natürlich in den Premium-Versionen deutlich größer.

Yoast hat eine andere Preispolitik als Rankmath. Bei yoast gibt es diverse Preispakete.
89,- Euro für das Seo Premium Plugin, 69,- Euro für Yoast Lokal, 69,- für ein WooCommerce Seo und einige Pakete für Video-Seo und News-SEO mehr. Je nachdem wie umfangreich Ihre Webseite ist, kann da schon einiges an Kosten zusammenkommen. Wer alle SEO-Plugins von Yoast benötigt, kann auch ein Abo für 199,- Euro im Jahr abschließen.

Rankmath hat in der PRO-Version nur einen Preis für alle Funktionen 129,-Euro.

Ein SEo-Plugin aus Deutschland ist wpseo. WPSEO kommt aus Deutschland. Nach meinem Stand ist der Funktionsumfang nicht mit Yoast oder Rankmath vergleichbar. Dafür kostet das Plugin auch nur 39,- Euro für eine Website

 

E-Commerce, wie viel kostet WooCommerce?

Wer mit einem Shop Geld verdienen will, muss Geld ausgeben. WooCommerce ist die Shop-Erweiterung von WordPress und wird von Automattic entwickelt. Automattic ist das Unternehmen hinter WordPress, damit ist die Weiterentwicklung praktisch garantiert. WooCommerce ist kostenlos, aber fast jeder Shopbetreiber wird Zusatzoptionen kaufen müssen. Das hängt stark vom Umfang, von den Produkten und den Verkaufsgebieten ab. Speziell in Deutschland haben wir rechtlich andere Voraussetzungen als in den USA. Um den Shop in Deutschland und der EU rechtssicher zu betreiben gibt es kostenpflichtige Erweiterungen.

Marketpress kostet 63,- Euro oder Germanized 69,- Euro im Jahr  Germanized gibt es auch in einer kostenlosen Version, aber die reicht nicht wirklich.

Sie brauchen auf jeden Fall Rechtsberatung durch einen Fachanwalt. Planen Sie im ersten Jahr mehrere Tausend Euro ein und auch im laufenden Betrieb werden es einige Hundert Euro für Lizenzen sein. Das ist noch sehr konservativ geschätzt. Wenn Sie noch Hilfe durch eine WordPress-Agentur einplanen, kommt einiges dazu.

WP mehrsprachig machen

Wenn Ihre Website Zielgruppen in anderen Sprachen ansprechen will, geht auch das mit WordPress perfekt. Einige Entwickler empfehlen dazu eine WordPress Multisite, dem kann ich mich nicht anschließen. Besser sind einige Erweiterungen geeignet, die dann teilweise sogar die Übersetzung vornehmen. Hier drei empfehlenswerte Beispiele.

Der Marktführer mit den meisten Funktionen ist WPML. Es geht ab 39,- Euro los bis 99,- Euro. Für Übersetzungen gibt es weitere Preisspannen, abhängig von der Wortanzahl.

Eine andere beliebte Erweiterung für Übersetzungen ist Weglot. Bis zu 2000 Worte sind kostenlos, danach beginnt es mit 99,- Euro.

Auch mit Polylang läßt es sich zuverlässig arbeiten. Die Grundausstattung ist kostenlos, die Pro-Version beginnt mit 99,- Euro.

Wenn die kostenlose Version reicht,  ist die Wahl Geschmacksache. Ab der Pro-Version spricht vieles für WPML.

WordPress Kosten für verschiedene Plugins

Es gibt laut WordPress 2021 etwa 60.000 kostenlose Plugins, einfach unglaublich. Diese Plugins sind von unterschiedlicher Qualität. Einige und sind lange Jahre am Markt und hervorragend, andere verschwinden schnell wieder, weil der Entwickler aufgibt. Daneben gibt es Premium-Plugins, die Kosten verursachen. Wir selbst nutzen auf unseren eigenen und auf Kunden-Webseiten eine Mischung aus kostenlosen und kostenpflichtigen Plugins, in diesem Beitrag finden Sie dazu Beispiele. Insbesondere bei dem Thema Sicherheit und Datenschutz sollten Sie auf Premium-Plugins setzen, auch wenn diese Kosten verursachen. Hier ein paar Erweiterungen, die wir gerne verwenden 

EXPERTENTIPP

Installieren Sie nur Erweiterungen, die Sie benötigen. Zu viele Plugins machen eine Seite unnötig langsam. Achten Sie unbedingt auf die Qualität, diese sieht man häufig an den Bewertungen. Essenziell: nicht alle Plugins passen zusammen. Es kann zu unerwünschten Wechselwirkungen kommen, weil die Plugins untereinander oder mit dem Theme inkompatibel sind. Manche Erweiterungen sind am Anfang wichtig und danach nie wieder. Alle Plugins, die Sie nicht mehr benötigen, sollten Sie schon aus Sicherheitsgründen löschen.

Was kosten WordPress Themes?

Ohne Zweifel ist die Kombination der WordPress Themes mit den Plugins einer der Erfolgsgründe für das CMS. WP-Themes gibt es in Hülle und Fülle und für fast jedes Vorhaben. Von Blogs, Fotoseiten, Geschäften, Ärzte, Fitnessstudios, Veranstaltungs-Seiten, Mitgliederportalen, Portfolios, Shops, Foto- oder Videogalerien.. Was immer Sie vorhaben, mit WordPress gehts. Es gibt eine Vielzahl an Themes, die für einfache Aufgaben ausreichen und kostenlos sind. Es gibt Webseiten, die damit klarkommen.

Allerdings sind die Möglichkeiten oft sehr eingeschränkt und deshalb wird vielfach auf Premium-Themes gewechselt. Bei vielen Premium-Themes wird vom Ersteller neben dem besseren Umfang auch Support angeboten, das kann ein Riesenvorteil sein.

Erfolgreiche Premium Themes werden regelmäßig weiter entwickelt und schließen Sicherheitslücken schnell. Die Erstellung von WordPress Premium-Themes ist ein Geschäftsmodell, deshalb sind die Anbieter an zufriedenen Kunden interessiert. Bei einem kostenlosen Theme gibt es nie die Sicherheit, dass der Entwickler nicht schon morgen seine Arbeit einstellt und dann haben Sie ein Problem.

Ein paar Preis Beispiele

Divi von elegantthemes ist ein wunderbares Theme mit unbegrenzten Möglichkeiten.  Divi bietet zwei Preismodelle, 89,- Euro pro Jahr oder 249,- Euro als Einmalzahlung. In beiden Preisen sind unbegrenzt viele Webseiten möglich. Divi kann als Theme oder als Plugin für andere Themes genutzt werden. Divi ist 2021 das erfolgreichste Theme auf dem Markt. Eine kostenlose Version wird nicht angeboten.

Eine weitere Fundgrube für eine Vielzahl von Themes ist Themeforest.  Avada, Betheme, Enford sind dort nur einige der Bestseller. Die Lizenzpreise liegen da bei etwa 60,- Euro pro Theme. Die Lizenz gilt jeweils nur für eine Seite.

Astra besticht durch großer Variabilität, ist sehr beliebt und gilt als besonders schnell. Astra gibt es in einer eingeschränkten kostenlosen Version. Astra als Premium startet bei 44,- Euro im Jahr, für eine Website. Wer mehr benötigt, findet die entsprechenden Preispakete. Es gibt auch Lifetime Angebote.

EXPERTENTIPP

Ich weiß, “kostenlos” hat eine fast magische Anziehungskraft. Wir reden hier aber nicht nur über WordPress Kosten, sondern indirekt geht es um Ihr Business. Wie wichtig ist eine professionelle Website für Ihre Firma? Wenn Sie mehr als eine kleine Webvisitenkarte benötigen, dann rechnen die Kosten für ein Theme immer.

Was kosten WordPress Pagebuilder?

Pagebuilder sind ganz wunderbare Lösungen. Die Gestaltung vom Webseiten wird mit Pagebuildern deutlich einfacher. Vertiefte Kenntnisse in der Programmierung sind nicht unbedingt notwendig.
Auch wenn man hier Programmier-Kenntnisse unterstellen kann, werden Pagebuilder auch sehr gerne von WordPress-Agenturen genutzt. Damit ist es möglich, Webseiten schneller zu erstellen und attraktive Preise zu bieten.
WordPress liefert inzwischen mit “Gutenberg” eine kostenlose Erweiterung aus, die schon sehr viel kann. Allerdings sind die Möglichkeiten von Gutenberg im Vergleich zu Divi, Elementor und anderen Pagebuildern noch weit entfernt. Das muss nicht so bleiben. Die Entwicklung von Gutenberg ist dynamisch und die kostenpflichtigen Pagebuilder müssen sich anstrengen, wenn Sie Ihre Preise rechtfertigen wollen
Weitere Details und Kosten zu WordPress Pagebildern finden Sie hier.

Kosten für das Design und die Entwicklung.

Auch das beste WordPress-Theme muss individuell angepasst und mit Inhalten befüllt werden. Obwohl es viele Webdesigner gibt, die sich auf WordPress spezialisiert haben, tobt unter ihnen kein Preiskrieg. Gute Webdesigner sind stark beschäftigt und müssen deshalb nichts verschenken. Besonders, wenn zum Webdesign noch SEO- und Datenschutzkompetenz gewünscht wird, landen Sie meist bei einer Agentur. Das kann ein einzelner Freelancer selten allein bieten. Die Stundensätze sind so zwischen 60 und 150 Euro. Manche Agenturen bieten bestimmte Preispakete, diese eignen sich ausgezeichnet zur Kosten-Orientierung.

Texte und Bilder

Der Content einer Webseite besteht überwiegend aus Texten und Bildern. Profi-Fotografen verlangen oft zwischen 500,- und 1500,- Euro als Tagessatz. Dazu können noch Kosten für die Bildbearbeitung kommen. Wer sich das nicht leisten will, kann selbst fotografieren oder in einem der vielen Bildportale nach fertigen Fotos stöbern. Der Preis pro Foto ist etwa 10,- Euro. Wenn sie nicht selbst texten wollen, muss ein Texter her. Es gibt Portale, die bieten 1,9 Cent pro Wort an, aber das kann eigentlich nicht realistisch sein. Stundensätze ab 70,- Euro sind für einen professionellen Texter üblich, es gibt eine ganze Reihe verschiedener Abrechnungsformen, hier ein informativer Beitrag dazu. https://blog.fastbill.com/gastartikel-preis-werbetext/

Rechtskram rund um die DSGVO

Wer heute auf die Idee kommt, mal schnell eine Website oder einen Shop zu machen und die vielen Rechtsvorschriften nicht beachtet, zahlt reichlich Lehrgeld. Die ersten Abmahnungen werden früher oder später ins Haus flattern.

Die wichtigsten Maßnahmen sind:

  • Eine aktuelle und individuelle Datenschutzerklärung
  • Ein Cookiehinweis ist mehrheitlich nötig. Lizenzkosten 39,- Euro im Jahr
  • Ein vollständiges Impressum
  • AGBs, sind zumindest bei Shops unbedingt notwendig.

Es gibt Webagenturen, die dabei mit Rat und Tat helfen, aber gleichzeitig keine Rechtsberatung machen dürfen. Ein Widerspruch in sich, ich weiß. Wer sichergehen will, beauftragt einen FACHANWALT und lässt sich dort kontinuierlich betreuen. Dann wird der Anwalt auch haften. Die Kosten für die Erstausstattung durch einen Anwalt beginnen bei etwa 1000,- Euro.

Webanalyse rechnet sich immer

Jede Webseite sollte bestimmte Ziele haben und konsequent verfolgen. Ein Informationstext hat andere Ziele als ein konkretes Preisangebot. Ohne Webanalyse wird die Website zum Blindflug. Jeder will wissen, ob und womit die eigene Website Kunden gewinnt oder welche Seiten nicht gut laufen. Um das zu messen, gibt es Analysetools. Die gute Nachricht ist, es stehen hervorragende Lösungen parat und die sind sogar kostenlos.

  • Google Search Console
  • Google Analytics
  • Matomo

Die schlechte Nachricht, diese Trackingtools sind laut DSGVO rechtlich bedenklich. Während die Google Search Console nach meinem Stand als unbedenklich gilt, ist Google Analytics umstritten. Auch wenn die neue Analytics-Version 4 gar keine Cookies mehr setzt. Matomo gilt als unbedenklicher, weil das Tool lokal gespeichert wird, aber es gibt auch Stimmen, die das anders sehen. Da es in diesem Beitrag aber um WordPress Kosten geht, hier ein paar Zahlen. Die Anlage dieser Tools und die Integration in WordPress dauert etwa 2 Stunden. Wenn Sie diese Leistung an eine Agentur vergeben, werden Sie Kosten von 100 bis 150,- Euro haben. Je nach Stundensatz.

Was kostet Ihre Arbeitszeit?

Je mehr Sie selbst machen, desto mehr Zeit werden Sie oder Ihr Mitarbeiter mit Ihrer Webseite verbringen. Bei der Kalkulation der WordPress Kosten gehört die eigene Arbeitszeit dazu. Haben Sie die Ressourcen ohne gleichzeitig andere wichtige Unternehmensaufgaben zu vernachlässigen? Es gibt Fälle, in denen die eigene Arbeitszeit den Löwenanteil des Budgets ausmacht.

Fazit

Dieser Beitrag ist für Unternehmen gemacht, die einen gewissen Anspruch an Ihre Website haben. Er soll auf keinen Fall Angst vor hohen Kosten machen, aber ein realistischer Blick auf die Fakten kann nicht schaden. Nicht alle hier genannten Preise sind für jede Webpräsenz nötig. Eine kleine Webvisitenkarte und ein Shop mit 1000 Produkten sind völlig verschiedene Projekte, auch für das Budget. .